Volksbank Berlin – Wie bringt man eine Bank in Bewegung?
Die Zukunft der Arbeit beginnt nicht mit Möbeln, sondern mit Mut.
Christian Leder, Abteilungsleiter für Infrastruktur bei der Berliner Volksbank, beschreibt einen Wandel, der bei der Kultur anfängt – nicht beim Gebäude. Und so wurde aus der Planung eines neuen Zentralgebäudes ein organisatorisches Reallabor: für Beteiligung, Verantwortung und Vertrauen.
Ein Vorstand, der Open Space lebt, Mitarbeiter, die die Spielregeln selbst mitbestimmen, und ein Büro, das nicht als Pflichtort, sondern als Möglichkeitsraum funktioniert. Kein Arbeitsplatz ist fest – aber jeder ist bewusst gewählt. Das Ideal ist nicht Präsenz oder Homeoffice, sondern Passung. Welche Umgebung passt zur Aufgabe, zur Stimmung, zur Konzentration?
So entstehen Räume, die nicht durch Architektur wirken, sondern durch Haltung. Wenn jemand ein langes Telefonat im Großraum führt, sagt der Nachbar freundlich, aber bestimmt: „Nächstes Mal bitte in die Box.“ Und es ist in Ordnung. Nicht, weil es eine Vorschrift ist, sondern weil man es gemeinsam so verabredet hat.
Die stärkste Einsicht: Ein misslungenes Möbelstück ist kein Fehler, sondern ein Lernschritt. Was nicht genutzt wird, fliegt raus. Denn Veränderung ist kein Event, sondern ein Prozess. Oder wie Christian sagt: „Wenn alles klappt, hast du zu wenig probiert.“ Ein Satz, der auch in Blau an der Wand stehen dürfte.
„Work in Progress – Ein Podcast über Menschen und Organisationen im Wandel“ ist eine gemeinsame Produktion von Ricoh und Carls Zukunft. In jeder Folge sprechen Michael Carl, Zukunftsforscher, und Ingo Wittrock, Regional Director Marketing Central & Eastern Europe Ricoh Deutschland, mit Gästen, die den Wandel der Arbeitswelt konkret gestalten. Der Podcast will inspirieren, Mut machen und zeigen, wie Unternehmen mit Haltung, Offenheit und echter Verantwortung Zukunft möglich machen.
Zu Gast:
Christian Leder, Abteilungsleiter Informationstechnologien und Infrastruktur, Berliner Volksbank
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